Hausarztpraxis Sigrun Kazalla Fachärztin für Allgemeinmedizin, Rettungsmedizin und Palliativmedizin - Lymphologie -
Hausarztpraxis Sigrun KazallaFachärztin für Allgemeinmedizin, Rettungsmedizin und Palliativmedizin - Lymphologie -

Bluthochdruck erkennen

Der ideale Blutdruck liegt bei 120/80 mmHg. Bluthochdruck bedeutet, dass der Druck in den Gefäßen dauerhaft auf über 140/90 mmHg steigt. Auch der als "hoch normal" bezeichnete Blutdruck zwischen 130-139/85-89 mmHg kann schon Schäden verursachen. Das gilt vor allem, wenn weitere Gefäßrisikofaktoren vorliegen.

 

WHO-Einteilung der Blutdruckwerte:

 

 

Systolisch (mmHg)

Diastolisch (mmHg)

Optimaler Blutdruck

< 120

< 80

Normaler Blutdruck

120 – 129

80 – 84

Hoch-normaler Blutdruck

130 – 139

85 – 89

Milde Hypertonie (Stufe 1)

140 – 159

90 – 99

Mittlere Hypertonie (Stufe 2)

160 – 179

100 – 109

Schwere Hypertonie (Stufe 3)

> = 180

> = 110

 

Ursache

In den meisten Fällen gibt es keine erkennbare Ursache für den Bluthochdruck. Mediziner sprechen hier von primärer oder essentieller Hypertonie. Bei der sekundären Hypertonie ist der Bluthochdruck dagegen die Folge einer anderen Erkrankung. Am häufigsten sind Erkrankungen der Nieren, Stoffwechselstörungen oder Erkrankungen der Gefäße der Grund für die erhöhten Blutdruckwerte.

Mangelnde Bewegung, Übergewicht, Stress, hoher Salz- und Alkoholkonsum, Rauchen und Bluthochdruck bei nahen Verwandten gelten als Risikofaktoren für Bluthochdruck. Überdurchschnittlich häufig tritt Bluthochdruck in Kombination mit Übergewicht, Typ-2 Diabetes, hohen Blutfettwerten und Gicht auf. Ärzte sprechen dann vom Metabolischen Syndrom.

 

Symptome

Bluthochdruck verursacht lange keine Beschwerden. Erste Symptome können Kopfschmerzen, Schwindelgefühle, Kurzatmigkeit, Übelkeit oder Nasenbluten sein. Oft wird der Bluthochdruck erst erkannt, wenn er bereits die Blutgefäße geschädigt und zu Arteriosklerose geführt hat. Insbesondere die Gefäße von Herz, Gehirn, Nieren und Augen sind für diese Schäden anfällig. Bei Personen mit unbehandeltem Bluthochdruck ist das Risiko für einen lebensbedrohlichen Schlaganfall oder Herzinfarkt deutlich erhöht. Auf Dauer nimmt auch der Herzmuskel Schaden - die Folge ist eine Herzschwäche (Herzinsuffizienz).

 

Diagnose

Die wichtigste Methode, um einen Bluthochdruck zu erkennen, ist die Blutdruckmessung. Ein einmalig erhöhter Blutdruck ist aber nicht einem behandlungsbedürftigen Bluthochdruck gleichzusetzen. Erst wiederholte Messungen oder Langzeitmessungen (über 24 Stunden) bestätigen die Diagnose. Manchmal werden weitere Untersuchungen wie eine Blutuntersuchung oder ein Ultraschall der Nieren durchgeführt, um einen sekundären Bluthochdruck auszuschließen.

Zusätzlich werden Untersuchungen durchgeführt, um Folgeerkrankungen der Hypertonie wie eine Arteriosklerose zu erkennen. Dazu zählen Untersuchung von Augenhintergrund, Herz und Nieren.

 

 

 

 

Unsere Praxis wurde zertifiziert durch die Stiftung Praxissiegel

Kontakt und Terminvereinbarung

Hausarztpraxis

Sigrun Kazalla

Augustastraße 59
37269 Eschwege

 

Telefon

05651 5241

FAX

05651 76982

Rezepttelefon

05651 8744600

 

Unsere Sprechzeiten

Montag         8-12/16-18

Dienstag       8-12

Mittwoch       8-12

Donnerstag   9-12/16-19

Freitag          8-12

 

sowie nach Vereinbarung

 

Details finden Sie unter Sprechzeiten

 

 

Bitte beachten Sie auch den ärztlichen Notdienstplan.

 

Apotheken - Notdienst

Aktuelle Informationen

Liebe Patienten,

 

hier hier und unter "Gesundheitstipps" bieten wir Ihnen aktuelle Informationen zu Ihrer Gesundheitsvorsorge.

 

Unsere Praxis ist Mitglied im Ärztenetz Werra-Meißner

Druckversion Druckversion | Sitemap Diese Seite weiterempfehlen Diese Seite weiterempfehlen
© Hausarztpraxis Sigrun Kazalla

Diese Homepage wurde mit 1&1 MyWebsite erstellt.