Hausarztpraxis Sigrun Kazalla Fachärztin für Allgemeinmedizin, Rettungsmedizin und Palliativmedizin - Lymphologie -
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medikamentöse Therapie

 

Aber auch wenn Medikamente erforderlich werden, stellen Gewichtsreduktion, gesunde Ernährung und ausreichende Bewegung die Grundlage für eine erfolgreiche Behandlung dar.

 

Für die Therapie werden in den meisten Fällen Medikamente aus einer der folgenden Gruppen eingesetzt:

 

Diuretika

Diese sogenannten "Wassertabletten" verstärken die Flüssigkeitsausscheidung über die Nieren. Weniger Flüssigkeit im Blutgefäß bedeutet auch weniger Druck. Mit der Flüssigkeit werden aber auch Mineralstoffe ausgeschieden wie etwa Kalium, Natrium und Kalzium. Die betreffenden Blutwerte sollten daher regelmäßig kontrolliert werden.

 

Betablocker

Betablocker verlangsamen die Herztätigkeit. Durch die Arterien wird weniger Blut gepumpt, und der Blutdruck sinkt. Betablocker werden meist gut vertragen. Als Nebenwirkungen können unter anderem Durchblutungsstörungen, Schwindel und Durchfall auftreten. Auch  Erektionsstörungen sind möglich. Scheuen Sie sich nicht, mit Ihrem Arzt über diese Probleme zu sprechen.

 

ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Antagonisten

ACE-Hemmer und Angiotensin-II-Antagonisten wirken der Engstellung der Blutgefäße entgegen, sodass der Blutdruck sinkt. Beide Medikamente können zudem die Nieren vor Schäden schützen, weshalb sie häufig verordnet werden. ACE-Hemmer können Reizhusten auslösen, Angiotensin-I-Antagonisten verursachen diese Nebenwirkung sehr selten.

 

Kalziumantagonisten

Kalziumantagonisten erweitern die Blutgefäße und senken so den Blutdruck. Als unerwünschte Wirkungen können Wassereinlagerungen im Gewebe auftreten.

 

Welche Medikamente für Sie in Frage kommen, hängt auch davon ab, ob bereits Folgeschäden entstanden sind oder ob Sie andere Erkrankungen haben. So sollten Asthmatiker beispielsweise keine Betablocker einnehmen, da sie zu Asthmaanfällen führen können.

 

Auch wenn Sie Medikamente einnehmen, müssen bestimmte Werte wie der Blutdruck oder Blutwerte (z.B. Kreatinin, Natrium, Kalium) immer wieder kontrolliert werden. Manchmal ist es auch notwendig, die Therapie neu anzupassen.

 

Nur eine regelmäßige Kontrolle durch den Arzt kann Komplikationen und damit Krankenhausaufenthalte vermeiden.

 

Auch Sie selbst sollten den Blutdruck regelmäßig messen und die Werte in ein Tagebuch eintragen. Nehmen Sie das Buch zu jedem Arztbesuch mit und besprechen Sie die Werte mit Ihrem Arzt.

 

Auch wenn der Bluthochdruck bei Ihnen keine Beschwerden verursacht: Denken Sie an die Kontrolltermine beim Arzt!

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