Hausarztpraxis Sigrun Kazalla Fachärztin für Allgemeinmedizin, Rettungsmedizin und Palliativmedizin - Lymphologie -
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Keine Zeit verlieren: Beim leistesten Verdacht auf einen Herzinfarkt unverzüglich den Notarzt rufen!

Bei Herzstillstand mit der Wiederbelebung beginnen

Sofortmaßnahmen: Beim Verdacht auf einen Herzinfarkt muss sofort der Notarzt alarmiert werden!
Je kürzer die Zeit, die bis zum Beginn der Behandlung vergeht, desto günstiger die Aussichten des Patienten.
Tritt ein Kreislaufstillstand ein, muss unverzüglich die Wiederbelebung begonnen werden. Dabei hat sich gezeigt, dass vor allem die Herzmassage wichtig ist. Patienten die bei Bewusstsein sind, sollten bis zum Eintreffen des Arztes mit leicht angehobenem Oberkörper gelagert werden.

Der Notarzt versorgt den Patienten mit Sauerstoff und verschiedenen Medikamenten, welche die Schmerzen lindern, der Bildung von Blutgerinnseln vorbeugen und Komplikationen verhindern sollen. Bei einem Herzstillstand durch Kammerflimmern wird er sofort eine Elektroschockbehandlung (Defibrillation) durchführen.


Behandlung im Krankenhaus
Das Ziel der Therapie ist es, das verschlossene Herzkranzgefäß möglichst schnell wieder durchgängig zu machen, um den Schaden am Herzmuskel so klein wie möglich zu halten. Dazu gibt es zwei Ansätze: Eine Behandlung mit Herzkatheter, bei der das betroffene Herzkranzgefäß mit einem Ballon erweitert und gegebenenfalls eine gefäßstützende Prothese in Form eines Metallröhrchens (Stent) eingesetzt wird, welches das Gefäß offen halten soll. Die Alternative ist eine Thrombolyse. Dabei werden Wirkstoffe in die Armvene verabreicht, die das Blutgerinnsel auflösen sollen, welches das Gefäß verstopft. Um die beste Wirksamkeit zu erzielen, sollte die Erweiterung mit dem Ballon möglichst innerhalb von 90 Minuten erfolgen. Die Thrombolyse sollte möglichst sofort beginnen, falls ein Krankenhaus mit Herzkathetermöglichkeit nicht innerhalb von 90 Minuten zu erreichen ist.

Fast immer liegen Patienten mit einem Herzinfarkt anschließend zunächst auf der Intensivstation, weil dort eine ständige Kontrolle von Herz und Kreislauf gewährleistet ist. Komplikationen wie Herzrhythmusstörungen können so früh erkannt und entsprechende Gegenmaßnahmen ergriffen werden.
Unter Umständen – zum Beispiel wenn eine Wiedereröffnung des verschlossenen Gefäßes nicht gelingt oder mehrere Gefäßteile verengt sind – kommt auch eine Bypass-Operation in Frage. Dabei werden die Engstellen im Gefäß mit einer Umleitung des Blutstroms umgangen. Diese Operation findet meist erst nach Abheilung des Infarktes statt.

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