Hausarztpraxis Sigrun Kazalla Fachärztin für Allgemeinmedizin, Rettungsmedizin und Palliativmedizin - Lymphologie -
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An den Krankenhausaufenthalt schließt sich gewöhnlich eine Rehabilitationsbehandlung an, mit deren Hilfe die Patienten leichter in den Alltag zurückfinden. Zudem lernen sie dort ihre Lebensweise so umzustellen, dass das Risiko für einen erneuten Infarkt minimiert wird. Raucher sollten unbedingt von den Zigaretten lassen. Wer Übergewicht hat, tut gut daran abzunehmen. Eine Ernährung mit wenig tierischen Fetten, dafür viel Obst und Gemüse sowie zweimal die Woche Seefisch ist für Herzinfarktpatienten ebenso empfehlenswert wie regelmäßige Bewegung. Das Ausmaß der körperlichen Belastung sollten die Betroffenen allerdings unbedingt mit ihrem Arzt abklären. Ärztlich überwachte Herzsportgruppen bieten auch denjenigen Anreiz und Möglichkeit zur Bewegung, die durch ihr Leiden in ihrer Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind. Für sehr stark durch Stress belastete Personen kann es hilfreich sein, Entspannungstechniken zu lernen.

 

Außer diesen allgemeinen Maßnahmen spielen Medikamente in der Nachbehandlung von Herzinfarktpatienten eine große Rolle. Entsprechend der vorliegenden Beschwerden und Vorerkrankungen passen die Ärzte die Therapie individuell an. Für einige Arzneigruppen ist belegt, dass sie die Überlebenschancen von Herzinfarktpatienten verbessern, sofern keine Gegenanzeigen für ihre Anwendung bestehen.

 

Dabei handelt es sich um:
Acetylsalicylsäure und/oder Clopidogrel: Hemmt die Anhaftung der Blutplättchen aneinander und beugt so der erneuten Bildung von Blutgerinnseln und damit einem Herzinfarkt vor
Statine: Senken den Cholesterinspiegel und insbesondere das LDL-Cholesterin. Außerdem tragen sie zur Stabilisierung der entzündlichen arteriosklerotischen Plaques bei. Auch bei Patienten ohne erhöhte Blutfettwerte haben sie einen positiven Einfluss
Betablocker: Beugen Herzrhythmusstörungen vor, die eine der gefährlichsten Komplikationen nach einem Herzinfarkt sind. Zudem schonen sie das Herz und reduzieren seinen Sauerstoffverbrauch, indem sie die Herzfrequenz und den Blutdruck senken
und – bei einer verringerten Pumpleistung des Herzens – ACE-Hemmer: Sie bremsen die unerwünschten Umbauprozesse des Herzmuskels und verringern so vor allem bei Patienten mit einer Herzschwäche die Sterblichkeit nach einem Infarkt

Werden einzelne Mittel nicht vertragen, können Sie durch andere mit ähnlicher Wirkung ersetzt werden. Eine Alternative zu ACE-Hemmern können zum Beispiel AT1-Blocker sein. Bei einer Unverträglichkeit gegenüber Acetylsalicylsäure kann stattdessen Clopidogrel eingesetzt werden. Ist nach einem Herzinfarkt ein Stent in die Herzkranzgefäße eingebracht worden, verschreibt der Arzt zusätzlich zu der Behandlung mit Acetylsalicylsäure in der Regel sowieso für ein Jahr Clopidogrel.


Daneben können Medikamente auch nötig sein, um Risikofaktoren zu minimieren, die sich allein mit einer Umstellung der Lebensweise nicht in den Griff bekommen lassen.

So ist beispielsweise bei einem Diabetes mellitus Typ 2 neben einer Ernährungsumstellung oft eine Therapie mit Antidiabetika notwendig. Bluthochdruckpatienten sollten nach einem Herzinfarkt optimalerweise Blutdruckwerte von unter 140/90 mmHg erreichen.

Auch für das „schlechte“ LDL-Cholesterin gibt es einen Zielbereich: Werte unter 100 mg/dl (bei sehr hohem Risiko wie zum Beispiel bei Zustand nach Herzinfarkt und bei Diabetes auch unter 70 mg/dl) wären für Patienten nach einem Herzinfarkt ideal.

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